Tarjas Ehemann verliert gegen Nightwish-Biografen vor Gericht

von
teilen
mailen
teilen

[Update:] Berichten zufolge soll das Gericht in Helsinki die Klage von Tarja Ehemann gegen die Nightwish-Biografie abgewiesen haben. Das Buch ‘Once Upon A Nightwish’ habe demnach keinen nachweisbaren negativen Einfluss auf die Arbeit von Marcelo Cabuli gehabt.

Weiterhin habe der Buch-Autor Cabuli nicht böswillig in ein schlechtes Licht gerückt. Er habe nur wiedergegeben, was er in Interviews mit Leuten aus dem Nightwish-Umfeld in Erfahrung gebracht habe. Damit dürfte dieses Kapitel beendet sein.

Die Trennung von Tarja Turunen verlief für Nightwish alles andere als harmonisch. In der Biografie ‘One Upon A Nightwish’ wird auch dieses unschöne Kapitel nicht ausgeklammert – und könnte nun teuer werden.

Tarja Turunens Ehemann Marcello Cabuli soll durch sein Verhalten einen großen Beitrag zur Trennung von der Sängerin beigetragen haben. Das liest er allerdings nicht gerne und geht gerichtlich gegen das erstmals 2006 erschienene Buch vor.

Seit Dienstag, 15.11.2011 wird der Fall in Helsinki verhandelt. In der Nightwish-Biografie sollen falsche Anschuldigungen und Unterstellungen zu finden sein, die Marcello Cabuli finanzielle Schwierigkeiten bereitet haben sollen.

Die Klage richtet sich jedoch nicht gegen die Band direkt. In der Klageschrift werden lediglich der Verlag und der Autor Marko Ollila erwähnt. Es geht Marcello Cabuli und seinen Geschäftspartnern um Schadenersatz in Höhe von knapp 100.000 Euro.

Für Nightwish selbst dürften das mehr oder weniger Peanuts sein. Allein für den Film zum bald erscheinenden Album IMAGINAERUM haben sie vier Millionen Euro in die Hand genommen, wie sie in unserer Titelgeschichte verraten.

Erst vor kurzem hat Dan Nelson seine ehemaligen Kollegen von Anthrax wegen Rufschädigung auf einen Millionen-Betrag verklagt.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden + damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Ozzy Osbourne verklagt, weil er Bilder von sich postet

Wer im Internet ein Bild verwendet, darf dies nicht einfach so machen. Zuvor müssen die Bildrechte geklärt sein -- insbesondere dann, wenn man Fotos nutzen will, die jemand anders geschossen hat. Tut man dies nicht, kann es teuer werden. Mit dieser Realität sieht sich aktuell auch Ozzy Osbourne konfrontiert. Kein Freibrief Der "Prinz der Dunkelheit" (oder höchstwahrscheinlich sein Social Media-Team) hat nämlich Bilder von sich selbst bei Facebook, Instagram und Co. gepostet. Das Problem: Ozzy Osbourne (beziehungsweise wer auch immer in seinem Auftrag postet) hat gedacht, weil auf den Bildern die Black Sabbath-Ikone selbst zu sehen, kann er sie einfach…
Weiterlesen
Zur Startseite