Skid Row: Keine Reunion der klassischen Besetzung

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview wurde Skid Row-Gitarrist Dave „Snake“ Sabo erneut auf die Möglichkeit einer Reunion mit dem ehemaligen Sänger Sebastian Bach angesprochen.  „Das ist nicht einmal Teil irgendeines Gedankenprozesses. Ich habe kein Verlangen danach und bin nicht interessiert, keiner von uns ist es.“

Empfehlungen der Redaktion
Skid Row: Keine Zeit für Kater

Im März 2022 wurde Sabo von einem amerikanischen Radiosender gefragt, was er davon halte, dass die Leute noch immer nach einer Reunion mit Bach rufen. Seine Antwort: „Nun, es sind 23 Jahre seit der Reunion vergangen, ich bin darüber hinweg.“ Der 58-Jährige hat mit der Vergangenheit abgeschlossen und fährt fort: „Ich bin sehr stolz auf unsere Vergangenheit, und ich zolle jedem, der an jedem Aspekt unserer Karriere beteiligt war, die gebührende Anerkennung.“

Sebastian Bach ist anderer Meinung

Im Sommer 2021 sagte Sebastian Bach hingegen, dass es „keinen Grund“ für die klassischen Skid Row-Besetzung gibt, sich nicht wiederzuvereinen. „Wenn die Jungs meinen, es sei schwer, mit mir zu arbeiten, kann ich das abstreiten. Wir waren seit 1996 nicht mehr zusammen in einem Raum!“

Empfehlungen der Redaktion
Sebastian Bach & Ronnie Radke streiten über Backingtracks

Sebastian fuhr fort, dass eine klassische Reunion für die Fans stattfinden sollte. „Das ist für mich egoistisch, dass wir nicht zusammen sind.“ Vor drei Jahren bestätigte auch Skid Row-Bassist Rachel Bolan, dass er und seine Band-Kollegen nach Harnells Ausstieg „mit dem Gedanken spielten“, sich wieder mit Bach zusammenzuschließen. Aber Rachel wies die Möglichkeit einer Wiederbelebung seiner Freundschaft mit Sebastian zurück, indem er erklärte: „Ich würde nicht sagen, dass wir Freunde waren als wir zusammen in einer Band waren. Wir waren Kollegen.“

Bachs Anschuldigungen an Skid Row

Vor vier Jahren wurde Bach vom amerikanischen Rolling Stone gefragt, was für eine Wiedervereinigung von Skid Row nötig wäre. Er antwortete: „Es würde diese Jungs dazu bringen, zu erkennen, dass ich einen Manager auf Lebenszeit habe. Sie wollen sich nicht mit so einem Typen abgeben. Sondern irgendeinem Sänger, der keinen Manager hat, 700 bis 800 Dollar pro Woche geben. Ich habe ein Team, das mit mir gearbeitet hat und sich nicht verarschen lässt.“

Empfehlungen der Redaktion
Ozzfest: Line-up beim Metaverse Festival bestätigt

Als Antwort auf Bachs Aussagen über den Verdienst des Skid Row-Sängers erklärte Sabo dem amerikanischen Rolling Stone in einer E-Mail: „Ich schätze, Fakten checken gehört nicht zu seinen Fähigkeiten. Wir fünf gehen als Band auf die Bühne und werden alle gleich bezahlt. Wir machen das gemeinsam. Es gibt keine Egos!“

Skid Row: Drama um Sänger-Posten

Bach war bis 1996 Frontmann von Skid Row, dann wurde er gefeuert. Die verbleibenden Mitglieder nahmen sich eine Auszeit und spielten kurzzeitig in einer Band namens Ozone Monday. Im Jahr 1999 reformierten sich Skid Row mit Sänger Johny Solinger. Doch die Odyssee geht weiter.

Empfehlungen der Redaktion
Die Glam Metal-Szene war verwirrend für Rob Halford

Dieser wurde im April 2015 per Telefon rausgeschmissen, wenige Stunden, bevor sie den Ex-TNT-Sänger Tony Harnell als seinen Ersatz ankündigten. Acht Monate später verließ Harnell die Band und wurde durch ZP Theart ersetzt, der zuvor bei Dragonforce, Tank und I Am I gesungen hatte. Theart wurde im Februar letzten Jahres entlassen und durch Erik Grönwall ersetzt, der zuvor Mitglied der schwedischen Hard Rock-Band H.E.A.T. war.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Vor 30 Jahren erschien SUBHUMAN RACE (Skid Row)

Vor genau drei Jahrzehnten veröffentlichten Skid Row ihr drittes Album SUBHUMAN RACE (stilisiert sUBHUMAN rACE). Das Werk markierte sowohl einen stilistischen als auch besetzungstechnischen Wendepunkt für die US-Amerikaner. In den Neunzigern kehrten immer mehr Bands dem klassischen Heavy Metal den Rücken zu, so auch Skid Row. Anflüge von Grunge und Einflüsse von Alternative Metal machen sich auf ihrem Drittwerk bemerkbar. Zwiegespaltene Rezeption Bei ihren Fans schlugen die neuen Anwandlung auf mäßig viel Begeisterung. Während es teilweise von der Presse hochgelobt wurde, wurde es in anderen Quellen zerrissen. Der US-amerikanische Rolling Stone bezeichnete die Riffs als "die frischesten seit dem Soundgarden-Album…
Weiterlesen
Zur Startseite