Rob Halford gaubt, es bestehe noch immer Angst und Intoleranz gegenüber Schwulen im Metal

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In den 80ern war es quasi unvorstellbar, als Heavy Metal Musiker offen zuzugeben, schwul zu sein. In den 90ern änderte sich das, doch leicht ist es immer noch nicht, glaubt Judas Priest Sänger Rob Halford.

„Gerade im Metal gibt es noch immer gewisse Missverständnisse. Es herrschen weiter eine gewisse Angst und Intoleranz. Bisher haben Judas Priest allerdings nie solche Reaktionen bekommen. Vielleicht bin ich ja der Einzige.“

Der Sänger möchte dabei nicht als Sprachrohr gesehen werden, sondern erfreut sich lieber an den kleineren und persönlicheren Bestätigungen und Erfolgen: „Ich habe letztens jemanden getroffen, der mir sagte, wie wichtig meine Handlungen waren, damit er sein Coming Out schaffen konnte. Solche kleinen Dinge bekommt man kaum mit, aber es ist alles relativ. Es ist alles wichtig.“

Vor wenigen Wochen hatte der Judas Priest Sänger noch gemutmaßt, dass sein Job von einem Hetero-Mann wahrscheinlich gar nicht ordentich gemacht werden könnte – und sicherte sich damit herzhafte Lacher von Tim Owens, der ihn eine Zeit lang ersetzte.
 

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Rob Halford über Judas Priests Grammy-Nominierung

Im Rahmen der Preisverleihung der 67. Grammy Awards am vergangenen Wochenende sprach Judas Priest-Sänger und Metal God Rob Halford mit dem US-amerikanischen Magazin Stage Right Secrets. Ein Thema des Interviews war die Evolution, die bei einer mehr als 50 Jahre alten Band natürlicherweise stattfindet. Halford sagte dazu: "Judas Priest hatten von Anfang an immer ein Auge darauf, was um uns herum passierte. Relevanz und Bedeutung sind für jeden Musiker wichtig, um ein Gemeinschaftsgefühl zu erschaffen. Das hat während der letzten fünf Jahrzehnte der Metal für Judas Priest geleistet." Er erzählte weiter: "Wenn man auf ein spezielles Jahrzehnt der Priest-Geschichte guckt, findet…
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