Winterborn sind nach eigenen Aussagen “The coldest Finnish Heavy Metal Band“. Wie haben die das wohl gemessen? Und was nützt einem die Temperatur der Band, wenn es doch um die Musik geht? Diese ist im Fall von Winterborn ein Mix aus klassischem Power Metal nach US-Machart, Heavy Metal im Axel Rudi Pell Stil, leichten Sentenced-Einsprengseln und sogar etwas Nightwish.
Handwerklich ist das auch durchaus gut gemacht, doch der sprichwörtliche Funke springt nicht wirklich über. Trotz mehrstimmiger Highspeed-Gitarrenläufe, virtuosem Keyboard und einem soliden Sänger kommt hier einfach keine Stimmung auf. Man wippt zwar mit, aber zum Kopfschütteln reicht es nicht. Alles wirkt irgendwie schon zu bekannt.
Gut geklaut ist eben doch nur halb gewonnen, daher reicht es für Winterborn mit ihrem zweiten Album nur zu einer absolut durchschnittlichen Wertung. Immerhin ist zumindest das handwerkliche Können über dem Durchschnitt.
Sebastian Paulus
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