
Sie kommen, sehen – und überrollen! Durchweg episch erzählen Vanir von Schlachten, genauer: von skandinavischer Geschichte mit Fokus auf das Mittelalter ihrer Heimat Dänemark. Diesen Erzählungen tun vor allem die symphonischen Keyboard-Klänge gut, die sie auf EPITOME stellenweise über die vergleichbaren Amon Amarth heben – besonders in ‘One Man Army’ ähneln sich die Melodeath-Mitstreiter. Anhand dieses Titels lässt sich im Übrigen auch die größte Stärke des siebten Albums des Sextetts herausarbeiten: Endlich liefern sie Songs, die auch wirklich im Ohr bleiben. EPITOME ist hittiger als vorangegangene Releases – daher präsentieren sich Sänger Martin Håkan und seine Kollegen als ernst zu nehmender Gegner im Rennen um die Genre-Tipps der zweiten Reihe.
🛒 EPITOME bei AmazonIn ‘Sanguis Et Aurum’ marschieren sie kompromisslos voran, ‘Wood Iron And Will’ bietet große Melodien, und im zackigen ‘Call To Arms’ entbrennt schließlich die Schlacht. EPITOME hat, was vorher fehlte – vielleicht tut der etwas geschrumpfte Albumumfang den Dänen gut. Und wenn sowohl die Band-Geschichte als auch die Songs als Heldenreise gelesen werden können, ist das doch großartig!
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