Udo Dirkschneider MY WAY

Heavy Metal, Atomic Fire/Warner (17 Songs / VÖ: 22.4.)

5.5/ 7
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Der Name der Scheibe ist Programm, passt zum „German Tank“ und bietet ein paar feine Leckerlis: MY WAY ist Udo Dirkschneiders „Abrechnung“ mit der eigenen musikalischen Sozialisation, sprich: mit Songs, die offenkundig seine frühe Jugend geprägt und nun eine metallische Auffrischung erfahren haben. Zum Glück hat der Solinger die Rechnung mit dem Wirt gemacht, nämlich seiner eigenen künstlerischen DNS. Und die findet man – im Gegen­satz zur Mehrzahl der gecoverten Stücke – nicht in den Siebzigern mit ihrem bunten Mix aus Rock, Glam und Psychedelia, sondern einem forschen Stechschritt durch die Metal-Institutionen der Achtziger und Neunziger. Stellvertretend für den rundum gelungenen Hybriden stehen unter anderem Alex Harveys ‘Faith Healer’, Uriah Heeps ‘Sympathy’, ‘Hell Raiser’ von The Sweet, ‘Fire’ von Arthur Brown oder ‘Paint It Black’ von The Rolling Stones.

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Eine etwas härtere Gangart gewähren Nummern wie ‘Hell Bent For Leather’ von Judas Priest, Rainbows ‘Man On The Silver Mountain’, Led Zeppelins ‘Rock’n’Roll’ oder Atzes ‘TNT’. So weit, so gut und nachvollziehbar, doch richtig abenteuer­lich wird es im von Frank Sinatra adaptierten Song-/Albumtitel ‘My Way’, vor allem aber in Wolfheims ‘Kein Zurück’, mit – für Udo ungewöhnlich – deutschem Text und der auch für MY WAY gültigen Zeile: „Weißt du noch wie’s war? Kinderzeit wunderbar!“

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