The Dreaming ETCHED IN BLOOD Review

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Stabbing Westward-Fans, aufgemerkt! Frontmann Christopher Hall hat eine neue Kapelle am Start – und die weckt Erinnerungen an die großartigen Alben WITHER, BLISTER, BURN, & PEEL (1996) sowie DARKEST DAYS (1998).

Zumindest, was die Hit-Dichte angeht, musikalisch geht es organischer zur Sache. The Dreaming verzichten größtenteils auf Samples und setzen statt dessen auf druckvolle Rock-Arrangements.

Geblieben ist die Faszination, die von Halls Stimme ausgeht. Ihre melancholische Verzweiflung und sehnsuchtsvolle Färbung verankern das Material stark in den Achtzigern – wohlgemerkt nur bezüglich der Melodieführung, nicht bezüglich des Härtegrads.

Denn auf einer so fetten Produktion durfte sich Hall bislang noch nie austoben (schon gar nicht auf dem lahmen, Balladen-überhäuften, selbstbetitelten Abschiedswerk von Stabbing Westward aus dem Jahr 2001).

Im Ergebnis tropfen hier die Single-Kandidaten im schlanken Drei-Minuten-Takt aus den Boxen: ‘Dead to Me’, ‘Bullet’, ‘Let It Burn’, ‘Sticks & Stones’ – im Grunde könnte ich hier einfach die Tracklist reinkopieren und alle Songs als Anspieltipp ausweisen.

Wer auf die (fast völlig getilgte) Elektro Rock-Schiene steht, satte Gitarrenwände liebt und einen Ausnahmesänger bei der Arbeit hören möchte,wird für ETCHED IN BLOOD ebenso entflammen wie:

Matthias Weckmann

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


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