Sebastian Bach Give ‚Em Hell

Hard Rock, Frontiers/Soulfood 12 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Metal Hammer

Bei Sebastian Bach hat man bei jeder Platte Angst, dass sein musikalisches Machwerk genauso zerschnippelt und auf Makellosigkeit getrimmt wird wie das Gesicht des einstigen Skid Row-Sängers.

Ganz unberechtigt ist das nicht. Bachs Musik wandelt fast traditionell auf einem Pfad zwischen cooler Hard Rock-Härte und Botox-Künstelei. GIVE ’EM HELL hat aber – wie schon der Vorgänger KICKING AND SCREAMING – das Gewicht auf die richtige Seite verlegt. Auf seine gar nicht mal sooo alten Tage scheint der frühere Coverboy noch ordentlich Wut im Bauch zu haben.

Von Beginn an gibt es meist volle Riff-Breitseite mit leichtem Alternative-Einschlag. Aber natürlich kommt auch die dritte Soloplatte nicht ohne ein Mindestmaß an Kitsch aus. Allerdings in erstaunlich erträglichem Umfang. Sebastian Bach ist ein Mann für den Mittelweg.

Er mag kantige Riffs genau wie er eingängige Melodien braucht, damit sie sich an seine noch immer fantastische Stimme schmiegen. Dass er dabei vereinzelt übers Ziel hinausschießt, liegt in Bachs Natur. Ab und zu wären ein paar Falten vielleicht gar nicht so verkehrt. Diese würden nämlich Gesicht und Musik noch natürlicher wirken lassen.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 05/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Shinedown: Das neue Album könnte doch später erscheinen

Offenbar hat sich Brent Smith bezüglich des achten Studioalbums von Shinedown etwas verkalkuliert. Gitarrist Zach Myers vermutet einen späteren Release.

Sleep Token: Meteorologe teasert mögliche neue Single

Dass Sleep Token mit Ankündigungen stets etwas kryptisch und ungewöhnlich verfahren, ist nicht neu. Diese Aktion ist nun aber wirklich mal anders.

Vor 30 Jahren erschien SUBHUMAN RACE (Skid Row)

1995 lief es bei Skid Row eher eckig als rund. Mitten in dieser chaotischen Phase erschien ihr Drittwerk SUBHUMAN RACE.

teilen
mailen
teilen
Arch Enemy: Michael Amott über Gitarrist Joey Concepcion

In Kürze – genauer am 28. März – erscheint mit BLOOD DYNASTY das zwölfte Studioalbum von Arch Enemy, auf dem auch Gitarrenneuzugang Joey Concepcion zu hören ist. Allerdings nur bedingt, wie Bandchef Michael Amott im Interview mit dem Fistful Of Metal Magazin angibt. Concepcion ist seit Dezember 2023 festes Mitglied bei Arch Enemy, nachdem sich Jeff Loomis nach neun Jahren „freundschaftlich“ von der Band getrennt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Joey Concepcion jedoch längst kein Fremder. Zum einen hat er 2018 bereits ausgeholfen, zum anderen besteht noch eine weitere Verbindung, was seinen Beitritt sehr einfach gemacht hat. Michael Amott erklärt…
Weiterlesen
Zur Startseite