Phil Campbell OLD LIONS STILL ROAR

Hard Rock , Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 25.10.)

4.5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Eine Ewigkeit hatte der inzwischen ehemalige Motörhead-Gitarrist sein Soloalbumdebüt schon in Aussicht gestellt, nur um dann seiner neuen Formation, Phil Campbell And The Bastard Sons, zunächst doch den Vorrang zu überlassen. Ehren­sache, dass seine Bastard-Söhne hier zum Gros die verlässliche Backingband für den Alleingang stellen, der mit einem Füllhorn verschiedener Frontmänner einen ähnlichen Weg einschlägt wie IOMMI (2000) oder SLASH (2010). Überraschend unaufgeregt beginnt Campbell den Sänger- und Song-Reigen mit dem recht unbekannten, aber hochbegabten The People The Poet-Sänger Leon Stanford und einem tiefenentspannten, zurückgelehnten Roots-Rocker (‘Rocking Chair’), nur um danach prominente Stimm-Asse wie Rob Halford, Alice Cooper oder Dee Snider zu kloppen.

🛒  OLD LIONS STILL ROAR bei Amazon

Ironischerweise sind es, abgesehen von Sniders schnittigem ‘These Old Boots’ (mitsamt zusätzlicher Mick Mars-Veredlung), aber eben nicht die Songs mit den ganz großen Namen, die am meisten bewegen. Denn nach Stanford überzeugt vor allem Nev MacDonalds (ehemals Skin) Blues-Röhre im hymnischen ‘Left For Dead’, zeigt Ugly Kid Joes Whitfield Crane im Grunge-Gefühle evozierenden ‘Dancing Dogs (Love Survives)’, was noch in ihm steckt, und trumpft Skindreds Benji Webbe im Piano-motivierten ‘Dead Roses’ als coole Soul-Sau auf. Gitarristen hingegen dürften eher das finale wie fragile Instrumental ‘Tears From A Glass Eye’ (eine Ode an Joey DeMaio?) mit Kollege Joe Satriani an der Gastgitarre feiern.

teilen
twittern
mailen
teilen
Dani Filth: Künstliche Intelligenz ist eine Gefahr

Dani Filth hat in einem aktuellen Interview im Metal Journal kein Blatt vor den Mund genommen, was seine Meinung zu Künstlicher Intelligenz angeht. Demnach hält der Cradle Of Filth-Frontmann KI für eine Bedrohung für die Musikwelt und die Künstler darin. "Es ist gefährlich", stellt der Musiker direkt klar. Des Weiteren erzählt Dani Filth von einem befreunden Programmierer, den er im Januar besuchte und der ihm etwas zeigte. "Das jagte mir eine Heidenangst ein. Es war ein Programm, das zu der Zeit sehr neu war. Da konnte man eintippen, was für eine Art von Musik man will, worum sich der Text…
Weiterlesen
Zur Startseite