![Nale DEATH. SKULLS. SATAN.](https://www.metal-hammer.de/wp-content/themes/asmb_mh/images/1x1.png)
Beim Titel DEATH. SKULLS. SATAN. bereiten sich die Synapsen auf höllisch unheilvolles Donnergrollen vor, aber das zweite Nale-Album fällt relativ gesittet aus. Die Schweden üben sich im US-amerikanisch inspirierten Groove Metal, wie er einst von Bands wie Pantera oder Prong etabliert wurde. Wir sprechen also im Grunde über die Neunziger, und viel Neues gibt es auf DEATH. SKULLS. SATAN. leider auch nicht zu entdecken. Nale beherrschen ihre Instrumente ebenso wie die Grundvorgaben des Genres, ergänzt durch einige nordische Elemente, wie sie beispielweise auch Diablo (wenn auch sehr viel griffiger) einbringen.
Was diesem Album komplett abgeht, sind überraschende Passagen. Auf Albumlänge kann sich das ganz schön ziehen. Der Hörer sucht verzweifelt nach dem Funken Genialität, ja, sogar Originalität. Man muss die Urväter des Groove Metal nicht gleich durch den kommerziellen Fleischwolf drehen, wie es die US-amerikanischen Kollegen Five Finger Death Punch, Disturbed, Soil oder Drowning Pool machen, aber etwas mehr Inspiration und Kreativität wäre bei einem Album, das 2018 erscheint, schon gefragt gewesen.