Nachtmystium ADDICTS BLACK MEDDLE PT II Review

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Amphetamine, Cannabis, Crack, Freebase, Salmiakgeist, Fentanyl, Heroin, Kokain, LSD, Meskalin, Methadon, Morphium, Opium, Phencyclidin, Angel Dust, Psilocybin, Nanacateal, Prodine, Salvia, Speed, Spice, Subutex, Tryptamin – das könnt ihr euch in Zukunft alles sparen, denn in der pechschwarzen Wundertüte namens ADDICTS – BLACK MEDDLE PT. II ist all das und noch etwas mehr enthalten. Nachtmystium standen spätestens mit ihrem letzten Album ASSASSINS in Verdacht, zu Größerem fähig zu sein, als zu simplem US-Black Metal. Nun treten sie den Beweis an.

Keine Ahnung, welchen Beruf der Dealer der Band hat; Geisterbahnschaffner vielleicht? Auf jeden Fall hat sein Stoff tierisch reingepfiffen, denn ADDICTS ist eines der abgefahrensten Drogenexperimente seit Ewigkeiten. Im Prinzip ist die Platte eine einzige Albtraumlandschaft, in der ein debil grinsender Beelzebub auf einem Berg giftiger Pillen thront und steppende Dachse zu billigen Discorhythmen abtanzen, während im Hintergrund ein paar Atompilze aus einem Klatschmohnfeld wachsen. Dazu krächzt ein völlig fertiger Blake Judd Zeilen wie „Oh Doctor!! Give me the dose!! Oh doctor!! Blood from my nose…“ – und man nimmt ihm jedes Wort ab. Ganz große 6 Punkte; wenn sich die Band nicht versehentlich selbst in den Exitus befördert, gibt’s beim nächsten Mal die Höchstnote.

Ach ja, und bitte: Don’t try this at home!

Wolfgang Kuhn


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