Massacre RESURGENCE

Death Metal, Nuclear Blast/RTD (10 Songs / VÖ: 22.10.)

5.5/ 7
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Bewährt ist bewährt: Wenn man sich schon auf nichts Neues verlassen kann, setzt man eben auf das, was garantiert funktioniert. Massacre lassen die Vergangenheit wiederauferstehen, entstauben sie leicht und sorgen dafür, dass ihr Florida Death nicht mehr in der Vitrine steht, sondern wieder ins Hier und Jetzt zurückkehrt. Die aktuelle Besetzung besteht aus dem Rückkehrer-Urgestein Kam Lee, Bassist Mike Borders, Rogga Johansson, Jonny Pettersson und Scott Fairfax (Gitarre) sowie Drummer Brynjar Helgeton. Als Gäste sind unter anderem Marc Grewe und Dave Ingram dabei, Dan Swanö hat sich hinter die Regler gepflanzt. Neu durchgemischt also mal wieder, was wohl mit auch einer der Gründe dafür ist, warum es Massacre nie bis ganz an die Spitze der Todeswelle geschafft haben – trotz der Tatsache, dass alles passt, von Stilistik über Attitüde bis hin zu den Inhalten.

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RESURGENCE bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme: wogende Riffs, ansprechend rollende Grooves, gutturale Freude, keifende Schreie; es hagelt das volle Programm, gewürzt durch die wunderbar apokalyptische Note, die Massacre schon früher ausgezeichnet hat. Es beugt sich nicht bloß der Nacken, sondern speziell bei ‘Ruins Of R’lyeh’ auch gleich der gesamte Körper und man möchte entfesselt „Cthulhu“ brüllen. RESURGENCE bietet kaum Unerwartetes, macht dafür aber rundum gute Laune.

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