Imperium Dekadenz INTO SORROW EVERMORE

Black Metal, Napalm/Universal (8 Songs / VÖ: 20.1.)

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Endlich Neues für Fans des deut­schen Schwarz­­metalls mit Schwarzwälder Prägung: Ganze fünf Jahre Pause liegen zwischen dem Vorgängeralbum WHEN WE ARE FORGOTTEN und dem neuen Werk des bislang sehr umtriebigen Duos Horaz und Vespasian. INTO SORROW EVERMORE ist bereits die siebte Scheibe und eine konsequente Weiter­entwicklung des bisher gelebten Stils. Die kurzen, instrumentalen Zwischen­spiele der Vorgängerplatten fehlen zwar auf dem neuen Album, dafür jedoch bewegen sich die Songs wie gewohnt zumeist zwischen sechs und acht Minuten Spielzeit. Musikalisch steht natürlich erneut der atmo­sphärische Black Metal mit einer großen Prise Melancholie im Mittel­punkt des Geschehens. Im Gegensatz zu manch anderen Post Black Metal-Bands wirkt das Duo aus Baden-Württemberg allerdings ein wenig mehr dem Old School-Black Metal verhaftet.

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Schwer in Worte zu fassen, aber es sei einmal so versucht: Die genannte Melancholie auf INTO SORROW EVERMORE wirkt gewisser­maßen etwas maskuliner und weniger weinerlich als bei manchen Kollegen. Also, keine Scheu, Männer! Sicher hilft zum guten, testosteronlastigen Ge­samt­eindruck auch der kernige Sound (die Snare klingt angenehm bissig, die Gitarren sind etwas dominanter als noch auf dem Vorgänger). Und die Songs? Auch 2023 haben Vespasian und Horaz ein gutes Händchen für eingängige, unterschwellige und emotional wirkende Melodien und wissen, diese in stimmungsvolle Tracks mit herrlicher dunkler Atmosphäre zu verpacken, die sich gerade jetzt gut anfühlen. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Album!

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Serj Tankian legte sich einst mit Slayer-Fans an

Jeder fängt mal klein an -- so auch System Of A Down. Die vier Alternative-Metaller waren nicht immer schon Headliner, sondern gingen einst noch als kleiner, unbekannter Supportact auf Tour. Und zwar unter anderem mit Slayer, wie Frontmann Serj Tankian in seiner Autobiografie ‘Down With The System’ erzählt (nachzulesen beim britischen Metal Hammer). Wütende Schimpftirade "Wir eröffneten für Slayer, was eine gewaltige Möglichkeit für ein Band war, die noch nicht ihr erstes Album veröffentlicht hatte", erinnert sich Serj Tankian. "Aber diese Tour war, wie in ein Rock'n'Roll-Boot Camp zu gehen. Slayer-Fans lieben bekanntlich Slayer und hassen ansonsten einfach alles andere…
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