Test: Horizon Zero Dawn (PS4)

Action-Rollenspiel, Games, Guerilla / Sony

6/ 7
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Foto: Sony / Promo

Dafür könnte die Welt von ‘Horizon Zero Dawn’ verrückter nicht sein, in der riesige Roboter-Dinosaurier umherwandeln und die Menschen sich wie zu Höhlenzeiten in Stämmen zusammengetan haben. Man schlüpft in die Rolle der rothaarigen Aloy und lernt das toughe Mädchen von Beginn an kennen, spielt ihre Kindheit und Jugendjahre zu Anfang des Spiels nach. Dadurch zeigen sich nicht nur verschiedene Facetten von Aloy, sondern man versteht auch ihre Motivation und ihr Wesen besser. Als Außenseiterin lernt Aloy das archaische Stammesleben und die Schattenseiten der Menschen kennen.

Das weckt den Drang in ihr, Neues zu entdecken und keine Hürden zu scheuen. Diesen vielschichtigen Charakter braucht sie auch, denn die Geschichte und die darin verankerten Haupt- und Nebenmissionen stellen Aloy vor schwerwiegende Entscheidungen, die auch den Verlauf des weiteren Spiels mitbestimmen. So reagieren die Menschen in der Umgebung anders auf sie, treten ihr freundlich oder eher feindlich eingestellt gegenüber. Das macht die Spielwelt lebendig und interessant. Insgesamt wirken alle Ereignisse sehr verzahnt, scheinbar kleine Nebenmissionen können sich zu umfangreichen Aufträgen entwickeln und große Auswirkungen haben. Dadurch wirkt die Welt trotz ihres fantastischen Settings extrem glaubwürdig. Die Maschinenwesen fügen sich perfekt in die Welt und Geschichte ein.

Unterstützt wird das Ganze durch eine streckenweise atemberaubende Grafik, die alle PS Pro-Besitzer mit der Zunge schnalzen lassen dürfte. Trotz ihrer vielen Vorteile hat die Welt von ‘Horizon Zero Dawn’ auch ihre Tücken: So wird der Sammeltrieb durch eine Materialflut beinahe erstickt. Zudem ist das Kampfsystem noch nicht hundertprozentig ausgereift, das fehlende Fokussieren auf Gegner macht die Kämpfe unnötig hektisch und unübersichtlich. Aber das sind Kleinigkeiten in einem ansonsten umfangreichen und unterhaltsamen Spiel mit einer grandiosen offenen Welt.


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