Gladenfold WHEN GODS DESCEND

Power Metal, Reaper/Soulfood (10 Songs / VÖ: 24.5.)

3/ 7
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Obwohl bereits seit 2003 um­triebig, veröf­fentlichen Gladenfold anno 2019 nach ihrem Debüt FROM DUSK TO ETERNITY (2014) mit WHEN GODS DESCEND erst ihr zweites Studioalbum – vorangegangene EPs ausgenommen. Auf diesem vereint der Fünfer aus Turku, Finnland, mehr oder minder erfolgreich melodischen Metal mit Pagan- sowie Power-Einflüssen. Das Schema ist altbewährt: Klargesang und heroischer Männerchor treffen auf harte Growls. Wie das zu klingen hat, haben Bands wie Norther oder Wintersun schon lange vorgemacht. Nun ist aber eben nicht jeder ein Petri Lindroos oder Jari Mäenpää; auch wenn die Stimme von Gladenfold-Sänger Esko Italä bei Weitem nicht das größte Manko dieser Platte ist.

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Dessen Organ funktioniert, ganz im Gegenteil, in Stücken wie ‘Immortalis’ oder ‘Sanctuary Denied’ sogar ziemlich gut. Vielmehr ist es der teils unbeholfen wirkende Einsatz der Instrumente, der WHEN GODS DESCENT zu einem ziemlich holprigen Gesamtwerk macht. Über zu viele Passagen hinweg drängt sich das Keyboard so dermaßen in den Vordergrund, als ginge es ums Überleben (‘Brothers’, ‘The ­Forsaken’). ‘Ghosts Of Our Past’ wiederum fehlt es eindeutig an Kraft – ­Ballade hin oder her. Aggressive Schreie in ‘Unreligion’ fegen daraufhin die Schlummerstimmung beiseite; doch auch diese Darbietung säuft verhältnismäßig schnell ab. Die Weichen sind gestellt, ihre Richtung scheinen Gladenfold allerdings trotz langjähriger Erfahrung noch finden zu müssen.

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Nightwish: Marko Hietala über Ausstieg & Depressionen

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