Dying Gorgeous Lies THE HUNTER AND THE PREY

Thrash Metal , Massacre/Soulfood (10 Songs / VÖ: 22.3.)

2.5/ 7
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Die Welt steht einmal mehr am Abgrund – Dying Gorgeous Lies liefern die musikalische Untermalung und vertonen Endzeitstimmung durch eine Mischung aus Thrash- und klassischem Heavy Metal. Mit ihrem dritten Studioalbum spinnt die Truppe aus dem oberfränkischen Kulmbach die Geschichte ihrer zweiten Platte FIRST WORLD BREAKDOWN (2015) fort: THE HUNTER AND THE PREY spielt im Jahr 2079, die Erde ist gebeutelt von Kriegen und sonstigen Katastrophen. So viel zur Geschichte, die jedoch selbst durch Song-Titel wie ‘… And As The Bombs Fell’ oder ‘New World Order’ nicht wirklich greifbar wird; genauso wenig wie das, was Dying Gorgeous Lies über zehn Stücke hinweg abliefern.

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Positiv hervorzuheben sind die stellenweise überzeugenden und gut gemachten Instrumentalparts, wie etwa in ‘From The Ashes/Hellfire’ oder ‘Beast Mode’. Zu würdigen ist ebenfalls das gesangliche Bestreben von Frontfrau Liz Gorgeous (kein Scherz). Doch leider wirkt die Darbietung der Sängerin häufig monoton und stellenweise unnatürlich. Auch wenn Gorgeous röhrt, was das Zeug hält: überzeugend ist anders. Die Sache mit dem Klargesang (‘Revolution Day’ und ‘New World Order’) kann frau machen, kann sie aber auch getrost bleiben lassen. So ist THE HUNTER AND THE PREY zwar nicht der finale Weltuntergang, jedoch auch nicht der sich erhebende Phönix aus der Asche.

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