Diabolical ECLIPSE

Black Metal, Indie/Soulfood (12 Songs / VÖ: 15.2.)

4.5/ 7
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Fast sechs Jahre ließen die Black-Deather Diabolical ins Land ziehen, bis mit ECLIPSE nun endlich der Nachfolger zu NEOGENESIS erscheint. Konnte der Vorgänger nicht gänzlich überzeugen und hatte zu wenig Einprägsamkeit beziehungsweise Individualität, setzt sich das neue Album der Nordschweden hingegen vehementer im Gehörgang fest – obgleich die Platte noch immer den ein oder anderen „Hit“ vertragen könnte. Mit ‘We Are Diabolical’ liefern die Männer bereits ganz zu Beginn die Nummer mit dem größtmöglichen Kracherpotenzial. Der Opener bleibt im Gedächtnis, was neben dem gekonnten Wechsel von Stakkato-Riffing und Blastbeats vor allem am schlichten und eingängigen Refrain liegt (Zitat: „We are diabolical“ – wer hätte das gedacht).

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Auffallend häufig machen Diabolical diesmal von klagendem Klargesang Gebrauch, was dieser Platte außerordentlich gut zu Gesicht steht, die Bemühung um Diversität und Vielfalt deutlich macht, aber das Endprodukt dennoch nicht verweichlicht. Nummern wie ‘Betrayal’, dem brachialen ‘Hunter’ sowie dem rauen und kompromisslosen ‘Failure’ mangelt es nicht an Wut und Aggressivität. Das ganz ohne Growls auskommende ‘Tyranni’ setzt komplett auf Chorgesang und erinnert stark an ‘Humanitas’ von NEOGENESIS. Ein gewisser Behemoth-Touch ist auch diesmal nicht von der Hand zu weisen, doch Diabolical sind schlussendlich nicht nur Kopie, sondern machen ihre Sache auf ECLIPSE solide und überdurchschnittlich gut.

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