Death Scream Bloody Gore

Death Metal,

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Jahrelang waren sie der Schrecken aller Anhänger softiger Klänge, aller Popper, Omas, Eltern, sowie sämtlicher Haustiere. Immer dann, wenn eines der zahlreichen Death-Demos oder Rehearsal Tapes in den Kassettenschacht geschoben wurde, hieß es selbst für die meisten Heavy Freaks „Volle Deckung“. Nun ist endlich der erste Longplayer von Evil Chuck Schuldiner und seinen Kumpanen unter dem „netten“ Titel SCREAM BLOODY GORE erschienen und wird garantiert für einige Nervenzusammenbrüche sorgen. Die Produktion, die einmal mehr in den Händen von Randy Bums (unter anderem Possessed. Dark Angel und Megadeth) lag, gleicht fast aufs Haar der der Bay Area Death-Thrasher von Possessed auf SEVEN CHURCHES. Auch vom musikalischen her lassen sich keine gravierenden Unterschiede zwischen den beiden Combos ausmachen. Ob ‘Infernal Death’, ‘Zombie Ritual’, ‘Baptised In Blood’ oder ‚Evil Dead‘, SCREAM BLOODY GORE bietet den härtesten und brutalsten Death Metal, den man sich vorstellen kann. Natürlich werden über 90 Prozent der Hard’n’Heavy-Gemeinde mit diesem Werk nicht das geringste anfangen können und sollten daher auf jeden Fall ihre Pfoten davon lassen. Dem Rest kann ich SCREAM BLOODY GORE aber aufs Wärmste empfehlen. Eine subjektive Sechs von meiner Warte für den legitimen Nachfolger von SEVEN CHURCHES.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Death :: Vivus!

Illdisposed :: There Is Light (But It's Not For Me)

Purgatory :: Necromantaeon


ÄHNLICHE ARTIKEL

SYMBOLIC (Death) wird 30 Jahre alt

Am 21. März 1995 erschien das bis heute zwiespältig aufgenommene Death-Album SYMBOLIC. Wir erinnern an seinen Einfluss auf den Death Metal.

Plattenteller mit Steffen Kummerer (Thulcandra, Obscura)

Anfang Dezember brachten Thulcandra unter dem Titel LIVE DEMISE ihr erstes Konzertzeugnis auf den Markt. Ein guter Zeitpunkt, um Bandchef Steffen Kummerer nach seinen Lieblingsplatten und größten Inspirationen zu fragen.

Joacim Cans: Als Hammerfall Vorband von Death waren

Heutzutage kann man sich kaum vorstellen, dass Hammerfall und Death mal zusammen auf Tour gewesen sind. Doch gerade das hat die beiden Frontmänner der Bands zusammengeschweißt.

teilen
mailen
teilen
SYMBOLIC (Death) wird 30 Jahre alt

Vor genau 30 Jahren veröffentlichten Death ihr sechstes Album SYMBOLIC. Das Studiowerk erfreute sich global großer Beliebtheit und sicherte den US-Amerikaner weiter ihren Platz an der Spitze des Death Metal. Zu diesem Anlass blicken wir zurück auf Deaths schwarze Karriere und den umstrittenen Platz, den SYMBOLIC darin einnimmt. Am Anfang war der Thrash Die frühen Achtziger stehen für den Vormarsch des Thrash Metal. Bands wie Metallica und Exodus brachen mit den Grenzen des Heavy Metal und etablierten sich in der neu entstehenden Szene. Währenddessen gründete der damals 16-jährige Chuck Schuldiner mit Rick Rozz und Kam Lee (heute Massacre) die Band…
Weiterlesen
Zur Startseite