Brant Bjork MANKIND WOMAN

Stoner Rock, Heavy Psych/Cargo (11 Songs / VÖ: 14.9.)

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Mit einer aktuell 13 Alben umfassenden Solodisko­grafie und einer Band-Geschichte, die neben Kyuss und Fu Manchu noch aller­hand andere Palm Desert-Projekte be­inhaltet, gilt Multiinstrumentalist Bjork mit Fug und Recht als eine der Schlüssel­figuren der kalifornischen Wüsten-Rock-Szene. Auf seinem jüngsten Album, welches Bjork zusammen mit seinem Low Desert Punk-Band-Gitarristen Bubba Dupree komponiert und produziert sowie mit Gästen wie Sean Wheeler oder Nick Oliveri eingespielt hat, verwischen die Spuren eingangs erwähnter Vita keines­wegs im Sand, sind aber im Gegensatz zu den deutlich zahlreicheren Rückgriffen auf die späten Sechziger auch nicht prä­­dominant.

Lässt der Eröffnungstitel ‘Chocolatize’ noch vermuten, jemand hätte Lenny Kravitz eine Josh Homme-Komposition untergejubelt, dreht Bjork in Folge die Uhr deutlich weiter zurück. So bewegt sich die ungewöhnliche, aber faszinierende Mischung des exzellenten ‘Lazy Wizards’ zwischen Hendrix, dem Beatles-Groove von ‘Come Together’ und der pastoralen Südstaaten-Psychedelik der Marshall Tucker Band. Woanders regiert hypnotisierend flirrender Funk-Blues (‘Somebody’) oder weckt die humanis­tische Hippie-Predigt ‘Nation Of Indica’ Assoziationen an einen nach einem Manuskript von Timothy Leary agitieren­den James Brown. Wer schon immer wissen wollte, wie die komprimierte musikalische Klappentextfassung des 1969er-Woodstock-Line-ups klingt, findet seine Frage mit MANKIND WOMAN vollständig und kompetent in unter 40 Minuten beantwortet.

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