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Bloodorn LET THE FURY RISE

Power Metal, Reaper/Warner (11 Songs / VÖ: 24.5.)

4.5/ 7
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Während der Pandemie kam in Nils Courbaron, dem Lead-Gitarristen der norwegischen Symphonic Metal-Band Sirenia, der Wunsch auf, ein Power Metal-Nebenprojekt zu gründen. An der Seite seiner Mitstreiter Mike Livas (Gesang, Silent Winter), Frances Saverio Ferraro (Bass, Freedom Call) und Schlagzeuger Michael Brush (ebenfalls Sirenia) präsentiert Courbaron nun das Erstlingswerk von Bloodorn, die sich nach einer Hinrichtungsmethode der Wikinger benannt haben (nicht googeln, üble Scheiße) und entsprechend hart zu Werke gehen. Im Vergleich zum Großteil der Genre-Konkurrenz legt das Quartett das Hauptaugenmerk auf rasante Passagen, die mitunter schon thrashige Grundzüge samt Blastbeats aufweisen.

Der König im Geschehen ist die Gitarrenarbeit. Was Courbaron auf LET THE FURY RISE abzieht, ist sowohl in den melodischen als auch brutalen Passagen überaus beeindruckend. Zwei Kritikpunkte gibt es: Frontmann Livas überzieht in den hohen Tonlagen zuweilen und kann dem Druck der Musik nicht mehr standhalten, und zudem nerven die Keyboard-Teile. Die Höhepunkte sind episch genug, diesen plumpen Pomp hätte es gar nicht gebraucht. Dennoch ein gelungener Start, der auch thematisch (unter anderem Gothic, Fantasy, Videospiele, besagte Wikingergeschichten) vielseitig ausfällt.

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