Bald Anders SPIEL

Gothic Rock, Trollmusic/Soulfood (9 Songs / VÖ: 21.9.)

5/ 7
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Vorab: Pluspunkte für Kreativität! Diese Mischung aus Metal und Chanson, Mittelalter- und Alternative Rock sucht wohl ihresgleichen. ‘3 Wünsche’ etwa mutet schon wie ein Zwitter aus Sólstafir und Subway To Sally an, doch der Folgetitel ‘Taugenichts’ ergänzt diese eigenwillige Mischung noch um eine Schweineorgel und Valborg-Anleihen. Bei ‘Fantasma’ versucht sich Frontmann Izzy Wiggum als Opernsänger, und schon ein Lied später macht er mit ‘Rosenspalier’ auf Sinatra.

Dass dieses Album mit dem in Klang und Text offenbar an Helge Schneider angelehnten ‘Der Onkel’ schließt, zeugt von einem hohen Maß Selbstironie und generiert weitere Pluspunkte. Lediglich die Tatsache, dass mit ‘Pestulon’ auch ein Titel mit englischem Gesang (und schrecklichem deutschem Akzent) seinen Weg auf die ansonsten rein deutschsprachige Platte gefunden hat, trübt ein wenig das Gesamtbild; denn, ja, man mag es zwar kaum glauben, aber dieser Flickenteppich von einem Album fügt sich ansonsten dann doch irgendwie recht harmonisch zusammen.

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Exodus: Steve Souza geht, Rob Dukes kehrt zurück

Die Thrash-Veteranen Exodus und Sänger Steve „Zetro“ Souza gehen erneut getrennte Wege. Nicht das erste Mal im Lauf der Band-Geschichte. Souza stand bereits zwischen 1986 und 1993 sowie 2002 und 2004 am Mikro. Zuletzt kehrte er 2014 zu Exodus zurück, und nun verabschiedet er sich mal wieder. Ausgerechnet jetzt, da die Band endlich an einem neuen Album arbeitet. Doch keine Bange! Rob Dukes sorgt für einen nahtlosen Übergang. Wie schon 2005 füllt er die Lücke, die Souza hinterlässt. Dies verkündet die Band in den Sozialen Medien: „Exodus haben sich von Sänger Steve ‚Zetro‘ Souza getrennt. Wir danken Steve für die…
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