Motörhead-Review: MOTÖRHEAD (1977)

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Das Debüt, das eigentlich nie hätte erscheinen sollen und eher zufällig entstand. Selbst die Band glaubte nicht mehr daran, dass Motörhead eine Zukunft hätten. Dann kamen Frontmann Lemmy, Gitarrist „Fast“ Eddie Clarke und Drummer Phil „Philthy Animal“ Taylor unverhofft in den Genuss eines Studioaufenthalts und trümmerten in kürzester Zeit elf Lieder ein, von denen letztlich acht auf der ersten Scheibe landeten (das restliche Material erschien 1980 auf der EP BEER DRINKERS AND HELL RAISERS). Und, na ja – so klingt MOTÖRHEAD auch. Der Sound ist sehr dünn, die Stimme von Lemmy muss weit im Hintergrund gegen die bollernde Produktion ankämpfen. Wie so oft bei Debüts hat die Band noch nicht ihren finalen, eigenen Charakter gefunden.

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So gibt es auf MOTÖRHEAD sowohl klassischen Rock’n’Roll (‘Motorhead’) und Straßen-Punk (‘Vibrator’) als auch sphärenhaftes Drogengeschwurbel (‘Iron Horse/Born To Lose’) zu hören. Neben dem positiven Aspekt, dass dieses Album Motörhead quasi vor der Auflösung rettete (wie viele Menschen könnten heute ohne Lemmy ein Fibrom von einer Warze unterscheiden?), war es vor allem das Cover, das für nachhaltigen Eindruck sorgte. Kaum ein zweites Band-Maskottchen definiert die Attitüde einer Band so treffend wie Snaggletooth: ein Zwitter aus verschiedenen Welten, mürrisch, wutschnaubend, rasend, aggressiv und von vollkommener Hässlichkeit. Genau so sollten die folgenden Alben des rattigen Trios dann auch klingen.

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