Mike Shinoda über Linkin Park-Hater: „Das ist die lautstarke Minderheit“

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Im Interview mit Noisey spricht Mike Shinoda über die Reaktionen auf die neue musikalische Marschrichtung bei Linkin Park. Der Musiker ist für den Rap, das Keyboard und die Rhythmus-Gitarre bei der einstigen Nu Metal-Band verantwortlich – Steht also zum großen Teil auch persönlich für den neuen Sound.

„Das ist die lautstarke Minderheit“

Die neuen Songs, allen voran ‘Heavy’, sorgten bei einigen Fans für Empörung. Zu poppig, zu seicht, nicht mehr Linkin Park – so die Meinung vieler. Auch auf dem Facebook-Profil der Band machen einige ihrem Ärger Luft. Wie er mit der deutlichen Kritik umgeht, erzählte Shinoda jetzt im Interview:

Man muss bedenken: Das ist die lautstarke Minderheit. Eine kleine Gruppe von Menschen von den über 60 Millionen Followern, die wir auf Facebook haben. 20.000, die sehr viel kommentieren, sind nicht mal ein Prozent“, ordnet der Musiker die Kritik ein. Deshalb sei sie für ihn auch nicht bedeutend oder würde ihn gar persönlich beeinflussen.

Nicht als Mike Shinoda

Dass Menschen im Internet über Musik herziehen, kann er nicht nachvollziehen: „Ich mache das nur, wenn ich in ein Restaurant gehe und es echt scheiße schrecklich war. Dann verfasse ich den Kommentar aber nicht als Mike Shinoda, sondern unter einem falschen Namen und gebe eine Ein-Stern-Review über diese fürchterliche Erfahrung. Wenn es aber um Musik geht, dann mache ich das nicht. Ich kann mich diesen Leuten also nicht identifizieren.“

Hintergrund

Der neue Linkin Park-Song ‘Heavy’ scheidet die Geister: Im Jahr 2017 klingt die Band um Chester Bennington wie ein seichter Pop-Schatten ihrer selbst. Auch beim Live-Auftritt samt Gastsängerin Kiara Saulters aka „Kiiara“ in der US-Amerikanischen Late Night Show von James Corden, erhärtet sich der Eindruck: Die Band will anscheinend mit dem Nu Metal der frühen Tage nichts mehr zu tun haben.

https://www.youtube.com/watch?v=-ljErwNs6_g

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Linkin Park: Emily Armstrong über erste Studio-Sessions

Die neue Linkin Park-Frontfrau Emily Armstrong hat sich die Arbeit im Aufnahmestudio zu FROM ZERO erinnert. Im Gespräch mit Lauren O’Neil vom Radiosender Q101 gab die 38-Jährige zu Protokoll, dass sich ab einem gewissen Punkt die Dynamik verselbständigt habe. Wie sich eines ins andere gefügt habe, sei für die Sängerin (die auch bei Dead Sara am Mikrofon steht) "Schicksal" und "surreal" gewesen. Und es hat Zoom gemacht Auf die Frage, wie Emily eine musikalische Verbindung mit ihren neuen Band-Kollegen von Linkin Park aufgebaut habe, erwiderte sie: "Das ist interessant, denn ich glaube, wir haben darüber viel geredet. Wir haben nicht…
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