Metallica-Frontmann James Hetfield hat über 72 SEASONS, das neue Album der Thrash-Metaller, gesprochen. Konkret ging es dabei um die Inspiration für den Albumtitel und darum, was dahinter steckt. Für „Papa Het“ dreht es sich zum einen um ein Buch, das er gelesen hat, und zum anderen um eine positive Sicht aufs Leben.
Eine Frage der Perspektive
„72 SEASONS kam aus einem Buch über Kindheit“, erläutert der Metallica-Rhythmusgitarrist. „Es geht im Grunde darum, die Kindheit als Erwachsener zu verarbeiten. Und die 72 Jahreszeiten stehen für die ersten 18 Lebensjahre. Wie man sich entwickelt, wächst, reift. Wie man seine eigenen Ideen und seine Identität nach diesen 72 Jahreszeiten entwickelt. Manche Dinge sind schwieriger als andere. Manches wird man nicht wieder los, das trägt man für den Rest seines Leben mit sich herum. Bei manchen Sachen kann man jedoch das Band zurückspulen und eine neue Aufnahme im Leben machen.“
Des Weiteren führt der Metallica-Sänger aus: „Das ist das wirklich Interessante für mich. In meinem Leben, in unserer Karriere gab es viel Dunkelheit. Dinge sind mit uns geschehen. Dabei muss man immer Hoffnung haben und das Licht in der Dunkelheit sehen. Denn ohne Dunkelheit gibt es kein Licht. Man sollte sich ein wenig mehr aufs Licht konzentrieren anstatt darauf, wie es war und wie schlimm es ist. Es gibt viele gute Sache im Leben. Fokussiere dich darauf — das hilft mir mein Leben im Gleichgewicht zu halten. Und es gibt mehr als eine Bedeutung — jeder hat irgendeine Hoffnung oder Licht in seinem Leben. Offensichtlich ist Musik meine Hoffnung.“
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