Lombardo über die Drums in ‘Angel Of Death’

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In einem Interview wurde Dave Lombardo kürzlich gefragt, ob er in den Anfangsjahren von Slayer versucht habe, die Grenzen von Geschwindigkeit und Technik zu erweitern. Der 58-Jährige: „Ich weiß noch, wie ich zu Hanneman sagte: ‚Es muss heavy und noch schneller sein. Lass uns verdammt hart spielen.'“

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„Die Denkweise, die wir damals hatten, war, einfach schneller zu spielen – physisch schneller, nicht computergesteuert schneller, wie es heute ist. Man hat heute die Hilfe verschiedener Programme, die einen wie eine verdammte Big-Ben-Uhr klingen lassen. Damals musste man auf den Punkt spielen“ 

Hanneman begeistert von Lombardos Spiel

Weiter kann der in Kuba geborene Drummer berichten: „Ich hatte kein Album mit einem Click-Track aufgenommen, bis wahrscheinlich CHRIST ILLUSION (2006). Und da haben wir nur für einen Teil eines Songs einen Click-Track verwendet. Damals waren die Dinge also noch sehr primitiv. Was man auf diesen Alben hörte, war echt. Es war menschliches Spiel, ohne die Hilfe von computergenerierten Taktarten oder Ähnlichem. Wir sind also an die Grenzen gegangen, und das war beabsichtigt.“

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Lombardo sprach auch über den Double-Kick auf ‘Angel Of Death’. Auf die Frage, ob er bei der Aufnahme gemerkt habe, dass dies etwas Besonderes sei, sagte Lombardo: „Wir spielten ‘Show No Mercy’, der Song begann mit einem Schlagzeugsolo. Ich kickte nach dem Song einfach die Doublebass durch, und das erregte Hannemans Aufmerksamkeit. Er sagte: ‚Das sollten wir in einen Song einbauen.‘ Ich glaube, zu der Zeit schrieben wir gerade die Musik für REIGN IN BLOOD.“ 

‘Angel Of Death’: Echte Pionier-Arbeit

Lombardo fand den Idee „großartig“, wusste aber nicht, in welchem Ausmaß es die kommenden Generation beeinflussen sollte. „Anscheinend war das einer der wirklich coolen Momente auf der Platte.“ Auch für Mastodon-Schlagzeuger Brann Dailor und den ehemalige Overkill-Drummer Rat Skates sind die Drums bahnbrechend gewesen.

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