Laut einem Bericht des US-amerikanischen Rolling Stone haben Kiss eine Klage am Hals. Und zwar hat die Familie des langjährigen Gitarrentechnikers Francis Stueber rechtliche Schritte wegen Tod durch Fremdverschulden eingeleitet. Stueber war 2021 gestorben, nachdem er sich während der „End Of The Road Tour“ COVID-19 eingefangen hatte. Als Angeklagte sind unter anderem Gene Simmons, Paul Stanley, Manager Doc McGhee, der Tourveranstalter Live Nation sowie die Hotelkette Marriott International aufgeführt.
Schlaffe Sicherheitsrichtlinien?
Francis arbeitete seit 2002 für Kiss und auch bei Solokonzerten von Paul Stanley. Darüber hinaus war er für Heart, The Offspring sowie REO Speedwagon-Frontmann Kevin Cronin tätig. Nach dem Tod Stuebers kritisierten mehrere Crew-Mitglieder die Sicherheitsrichtlinien auf der „End Of The Road Tour“ hinsichtlich Corona. In der Klageschrift heißt es: „Als direktes und darauf folgendes Ergebnis der gefährlichen Bedingungen, welche die Angeklagten erzeugt haben, hat der Verstorbene tödliche Verletzungen erlitten. Darüber hinaus entstanden den Klägern Schaden inklusive den Beerdigungskosten, dem permanenten Entzug der Liebesgemeinschaft […] sowie von finanziellen Anteilen.“
Des Weiteren behaupten die Stuebers, dass die unzureichenden Coronavorschriften einen COVID-19-Ausbruch innerhalb der Band und des Tour-Personals ausgelöst habe. Dadurch hätten die Angeklagten ihre Pflicht gegenüber den Klägern nicht erfüllt, was letztlich zum Tod des Verstorbenen geführt habe. Francis segnete am 17. Oktober 2021 in seinem Hotelzimmer in Detroit das Zeitliche — zwei Tage, nachdem er unter Quarantäne gestellt worden war. Kiss selbst wiesen 2021 die Kritik ihrer Crew-Mitglieder zurück. „Unsere ‚End Of The Road‘-Welttournee hat auf jeden Fall COVID-19-Sicherheitsvorschriften, die den staatlichen und lokalen Vorgaben nicht nur entsprachen, sondern diese sogar oft übertrafen.“
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