Kiss: Dee Snider zweifelt am Bühnenabschied

von
teilen
mailen
teilen

Am 2. Dezember haben Kiss ihr vermeintlich letztes Konzert gespielt. Ob sich die Make-up-Rocker damit allerdings tatsächlich vom Bühnenleben verabschieden, gilt als umstritten. Auch der ehemalige Twisted Sister-Frontmann Dee Snider ist sich unsicher, ob die Band sich nun wirklich vom Tour-Leben zurückzieht – und glaubt daran, dass nur der Tod ihre Vorhaben endgültig zum Erliegen bringen kann.

Dee Snider zweifelt

Empfehlungen der Redaktion
Dee Snider spricht sich für Meinungsäußerung aus
Die „End Of The Road“-Tour von Kiss spaltet die Gemüter. Die einen glauben, dass Paul Stanley, Gene Simmons und Co. danach tatsächlich – gemäß ihrer Ankündigung – keine weiteren Auftritte planen, die andere daran, dass es sich bloß um einen ausgefuchsten Marketing-Gag handelt und die Band danach wie gewohnt mit ihren Geschäften fortfährt. Dee Snider scheint hingegen zwischen beiden Positionen zu stehen. „Ich weiß nicht, was ich von dieser Idee der Abschiedstournee halten soll“, erklärte er. „Die Leute zweifeln daran, dass Kiss es ernst meinen. Ich aber sage: Wenn ich ihre Leichen in Kiss-Särgen sehe, dann weiß ich, sie sind endgültig fertig. Wenn sie in ihren Särgen liegen, werde ich sagen: ‚Gute Arbeit. Gute Arbeit.’“

🛒  YOU CAN’T STOP ROCK auf Amazon.de bestellen!

Auch zu der Möglichkeit, dass Kiss zukünftig ihre Songs von digitalen Avataren performen lassen könnten, äußerte sich der Musiker. Oh mein Gott. Wer weiß, wie viel die Leute dafür bezahlen würden, nur um sie zu sehen? Sie zahlen Geld, um einen Michael-Jackson-Avatar zu sehen […]“, sagte der Musiker. „In Las Vegas wird immer noch die Show ‘One’ mittels Hologramm aufgeführt, und es werden alle seine Hits gespielt. Das läuft schon seit Jahren. Also, wer weiß? Vielleicht, vielleicht.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Kiss: Daher gab es keine Ex-Mitglieder bei finaler Show

Kiss standen bekanntlich zum letzten Mal im Dezember 2023 im New Yorker Madison Square Garden auf der Bühne. Leider fand das finale Konzert ohne Beteiligung von früheren Band-Mitgliedern statt. Paul Stanley ist im Interview beim ‘Talk Is Jericho’-Podcast von Fozzy-Frontmann Chris Jericho auf die Gründe dafür eingegangen. Aus Gründen "Um es ein bisschen diplomatisch auszudrücken: Es gab Leute, die unrealistische Forderungen dahingehend stellten, was sie benötigen", gibt sich der Kiss-Sänger und -Gitarrist offenherzig. "Und darum geht es nicht. Wir haben dabei nicht den Anfang der Band zelebriert, wir haben dabei 50 Jahre der Band zelebriert -- es war nicht nur…
Weiterlesen
Zur Startseite