Seien wir doch mal ehrlich: Was macht der Ottonormalverbraucher, um den Menschen in der Ukraine zu helfen? Vielleicht spendet er etwas und postet ein paar emotionale Bilder. Manchen Leuten ist das jedoch nicht genug. Dazu gehört der Sohn von Black Sabbath-Frontmann Ozzy Osbourne. Jack Osbourne ist tatsächlich im Geheimen an die rumänisch-ukrainische Grenze gereist, um dort Flüchtlingen zu helfen.
Die Ärmel hochkrempeln
In den Sozialen Medien hat Jack Osbourne dazu ein paar Fotos sowie ein Video gepostet (siehe unten), und schreibt dazu: „Ich habe sehr gezögert, ob ich das hier überhaupt posten soll. Denn ich habe das nicht gemacht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ich habe es satt, Leute zu sehen, die etwas für einen guten Zweck machen, nur um darüber posten zu können. Ich habe dies getan, weil ich mich dazu gezwungen sah, zu helfen. Und eine Flagge oder Ähnliches zu posten, hat sich nicht wirklich genug angefühlt. Letzte Woche bin ich von einer unglaublich augenöffnenden und tiefgründigen Reise an die rumänisch-ukrainische Grenze zurückgekehrt. Ich habe mich bei einer Organisation namens Third Wave Volunteers freiwillig gemeldet. Wir wurden damit beauftragt, medizinische Hilfe an Waisenkinder mit besonderen Bedürfnissen zu liefern, die mithilfe einer anderen Nichtregierungsorganisation evakuiert wurden.“
Dann fährt Jack Osbourne fort: „Obwohl wir nicht dazu in der Lage waren, die Kinder rauszukriegen, als ich dort war, hat die Organisation nun Gott sei Dank damit angefangen, sie zu evakuieren. Ich habe sowohl die schlimmsten als auch die großartigsten Aspekte der Menschlichkeit gesehen. Während ich an der Grenze gearbeitet habe, habe ich Welle um Welle von Flüchtlingen gesehen. Hauptsächlich Frauen und Kinder, die alle aus ihrem Land fliehen in der Hoffnung, Sicherheit zu finden. Furcht und Unsicherheit waren die verbreitetsten Gefühle. Die rumänische Grenze war organisiert und voller Ressourcen. Man kann sich den ganzen Tag die Nachrichten anschauen, aber das kommt an die echte Story nicht heran. Ich möchte dem Team danken, mit dem ich gearbeitet habe. Aus Gründen der Sicherheit werde ich diese Leute hier nicht nennen, aber ihr wisst, wer ihr seid.“