Inferno Festival: Trauer um Gründer Jan-Martin Jensen

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2000 gründete Jan-Martin Jensen das Inferno Metal Festival. Seitdem war er der leitende Direktor und für das Booking des Festivals zuständig. Nun ist der Norweger, der 1963 in Bodø das Licht der Welt erblickte, nach einer Krebserkrankung verstorben. Dies gaben die Verantwortlichen des Festivals über die Sozialen Netzwerke bekannt.

„Schweren Herzens geben wir das Ableben von Jan-Martin Jensen vom Inferno Metal Festival nach einem harten Kampf gegen den Krebs bekannt. Das ist für uns alle in der Inferno-Familie sehr schwer. Wir sind untröstlich. Jan-Martin hat so vielen Menschen und allen Musikliebhabern in Norwegen sehr viel bedeutet. Sein Andenken wird weiterleben durch die Freude, die er unzähligen Menschen mit der Organisation von Tausenden Konzerten und dem Inferno Metal Festival brachte. Unser tiefstes Beileid gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“

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Auf der Inferno-Website wurde ein ausführlicher Nachruf veröffentlicht: „Jan-Martin war durch und durch freundlich, ehrlich und fleißig – immer positiv, immer optimistisch. Selbst, nachdem bei ihm Krebs diagnostiziert worden war, arbeitete er weiterhin mit Musik, um das Beste für seine Konzerte und das Inferno sicherzustellen. Er blieb bis zum Schluss optimistisch.“ Außerdem war er „ein wahrer Gentleman. Jemand, der immer auf die Menschen um ihn herum aufpasste. Deshalb schätzten so viele Menschen ihn so sehr.“ Dieses Bild zeichnet sich auch unter den Kondolierenden ab.

Ein leidenschaftliches Vermächtnis

Das Summer Breeze-Team schreibt: Jan-Martin war nicht nur eine inspirierende Führungskraft beim Inferno Festival, sondern auch ein liebevoller Mensch, der unermüdlich für die Förderung und das Wachstum der Metal-Community kämpfte. Sein Engagement und seine Leidenschaft haben unzählige Menschen berührt und die Szene nachhaltig geprägt. Der Verlust von Jan-Martin hinterlässt eine schmerzliche Lücke in der Metal-Branche und in den Herzen all derjenigen, die das Privileg hatten, ihn zu kennen. In dieser dunklen Zeit wünschen wir seiner Familie, seinen Freunden und der Inferno-Familie viel Kraft und Stärke. Möge sein Erbe in der Musik und in unseren Erinnerungen weiterleben.“

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Auch die Verantwortlichen des Midgardsblot Festivals bringen ihre Trauer und Wertschätzung zu Ausdruck. „Er war nicht nur der wichtigste Türöffner im Metal-Business hier in Norwegen, sondern auch ein Mentor, eine Inspiration und vor allem ein Freund für viele von uns hier bei Midgardsblot. Sein Vermächtnis ist geprägt von Leidenschaft, Kreativität und unerschütterlicher Unterstützung für Musik und Menschen. Er hat der Szene, die er liebte, so viel gegeben und eine enorme Lücke hinterlassen. Wir sind dankbar für alles, was er aufgebaut und geteilt hat. Sein Andenken ist ein Segen für uns alle. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Lieben und unseren Kollegen beim Inferno Metal Festival. Ruhe in Frieden, Jan-Martin.“

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