Goatwhore: Ex-Basser James Harvey IV ist tot

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Die US-amerikanischen Blackened Death-Metaller Goatwhore haben traurige Neuigkeiten zu verkündigen: James Harvey IV, langjähriger Bassist der Band, ist im Alter von nur 35 Jahren verstorben. Zwischen 2009 und 2017 war der Musiker an drei Alben der Band beteiligt und wirkte an der 2015 erschienenen Ritual Killer-Platte EXTERMINANCE mit. Während dieser Zeitspanne erlebten Goatwhore einen bezeichnenden Aufschwung ihrer Karriere, was nicht zuletzt der US-Chart-Platzierung von CONSTRICTING RAGE OF THE MERCILESS (2014) zu verdanken ist – der letzten Zusammenarbeit mit Harvey.

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Angehörige bitten um Unterstützung

Angesichts des plötzlichen Verlustes haben die Angehörigen des Bassisten eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen, um die hinterbliebenen Söhne Jay und Oliver zu unterstützen. Im Spendenaufruf heißt es: „James war unübertrefflich. Seine Familie war für ihn das Wichtigste auf der Welt. Er betonte immer wieder die Bedeutung von Bildung, die er sich für seine Söhne gewünscht hatte. Er hatte hohe Erwartungen an sie.

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Obwohl er hauptberuflich Umweltingenieur war, war er auch Baumeister und Mechaniker, Musiker, Koch und Motorradfahrer – er konnte einfach alles. James hatte Freunde, die im ganzen Land verteilt waren und aus unterschiedlichsten Lebensbereichen stammten. Er lebte ein Leben ohne Reue und war stolz auf seine Errungenschaften und seine Beziehungen. Obwohl wir nur 35 Jahre mit ihm zusammen waren, haben wir ein ganzes Leben voller Geschichten gesammelt. Jeder, der ihn kannte, würde zustimmen, dass er eine sehr bestimmte, aber sanfte Präsenz hatte. Er mag einen überragt haben, aber er hatte das Talent, jedem das Gefühl zu geben, etwas Besonderes zu sein.

Wir haben diese Seite eingerichtet, damit jeder, dessen Leben von James und seiner Familie berührt wurde, einen Beitrag zu Jays und Olivers Zukunft leisten kann – damit sie das Leben leben können, das sich James für sie erhofft hatte.“

Unser tiefes Beileid gilt Harveys Familie, Freunden und Fans.

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Scorpions: Kottaks Tod war Verlust für die Musikwelt

Scorpions-Frontmann Klaus Meine hat sich in einem aktuellen Interview an James Kottak — den ehemaligen, am 9. Januar 2024 in seinem Geburtsort Louisville, Kentucky verstorbenen Schlagzeuger der Band — erinnert. Im Gespräch bei El Expreso Del Rock befand Meine unter anderem, dass das Lebensende von ein herber Verlust für die Musikwelt gewesen sei. "Es ist eine traurige Geschichte", sinniert der Scorpions-Sänger. "James war so ein wundervoller Mensch, ein großartiger Künstler und toller Schlagzeuger für mehr als zwanzig Jahre bei uns. Er war ein toller Kerl, aber ging auch durch schwierige Zeiten in seinem Privatleben. Für viele Jahre kämpfte er mit…
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