Tobias Forge hat in einem Interview mit dem britischen „Metal Hammer“ über seine Ziele mit Ghost sowie mögliche Vorbilder für seine Band gesprochen. Dabei wollte der Musiker seine Gruppe zunächst nicht mit alteingesessenen Formationen vergleichen, sondern fand es passender, zeitgenössischere Referenzpunkte wie zum Beispiel Rammstein heranzuziehen.
Generationsfrage
„Wenn ich einen Vergleich machen soll, ist es besser für uns, uns mit zeitgenössischeren Gruppen anstatt meinen Idolen zu vergleichen“, findet Tobias Forge. „All diese Sechziger Jahre-Bands — das fühlt sich an, als ob das 100 Jahre her ist. Da galten komplett andere Regeln, es war eine andere Welt. Aber auch wenn wir über AC/DC, Metallica und Iron Maiden sprechen, war es ein anderes Zeitalter. Wenn ich uns mit einer Formation vergleiche, die zumindest ein bisschen näher an uns dran ist, was die Generation anbelangt, wäre es Rammstein.
Ich habe keine Absicht, wie sie zu klingen. Aber als Visionär ist es motivierend für mich zu sehen, wie eine Band, die bis vor ein paar Jahren noch in Hallen gespielt hat, jetzt in Stadien spielt. Es ist eine Sache, in Hallen zu spielen. Aber es ist eine andere Sache, Stadien auszuverkaufen. Sie sind auch irgendwie eine fiktionale Band mit vielen Motiven. Und sie veranstalten eine Show im Vergleich zu Pearl Jam, die in normalen Straßenklamotten auf die Bühne gehen, auf einem Teppich spielen und wie deine bodenständigen, gut erzogenen Brüder rüberkommen. Also würde ich Rammstein als eine Art Wegweiser sehen, worauf ich hinarbeite.“ Das klingt ganz danach, als ob es Tobias Forge irgendwann Rammstein gleichtun und ebenfalls in ausverkauften Stadien auftreten will.