Dungeon Synth: Aus dem Black Metal geboren

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„Musikalisch gesehen kommt Dungeon Synth von den Intros, Outros und kleinen Interludien, die man in Black Metal-Alben aus den Neunzigern findet“, erklärt uns der französische Künstler Erang. Der stets mit morbider Maske auftretende Musiker gehört zu den berühmtesten Interpreten des Genres und ist länger als die meisten anderen aktiv an der Szene beteiligt. „Es basiert auf Ambient-Musik, die mit billigen Keyboards gespielt wurde. Manchmal bewegt sich die Musik mehr auf der melodischen Seite des Ambient. Manchmal geht es aber mehr in Richtung Dark Ambient und ist atmosphärischer und langsamer.

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Es hat seine Wurzeln im finsteren Mittelalter – entweder dem echten oder dem fantastischen, wie in den Büchern von Tolkien. Dungeon Synth ist wie Musik, die sich mit einer Art Nostalgie mit einer Welt beschäftigt, die es nie gab.“ Selbst für einen Vorreiter wie Erang scheint es eine harte Nuss zu sein, das Genre zu erklären. Vielleicht fällt es leichter, wenn man sich die Geschichte des archaischen Geklimpers ansieht. Und die beginnt, wie Erang schon erwähnte, im Black Metal.

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Ursprung Black Metal

Also müssen wir in der Zeit zurückreisen – zu den Anfängen des schwarzen Metal. Genauer gesagt ins Norwegen der frühen Neunziger Jahre. Aus jugendlicher Rebellion, Antitheismus, Kreativität und den jüngsten Auswüchsen der extremen Metal-Subgenres entstand dort eine Bewegung, die die Szene maßgeblich verändern sollte. Teilweise überschattet von Kirchenbränden und Morden werden einige Alben veröffentlicht, die nur so vor musikalischer Innovation strotzen. Brutal, düster, nihilistisch – aber stellenweise auch entschleunigt, sphärisch oder gar mittelalterlich anmutend.

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Der Wunsch, den heidnischen Ursprüngen der nordischen Kultur musikalisch Ausdruck zu verleihen, findet seinen Weg genauso in die Rillen wie das ikonische Gekeife. Wenn man sich heute die instrumentalen Passagen auf DARK MEDIEVAL TIMES von Satyricon oder das UNKNOWN TRUTHS-Demo von Ildjarn anhört, fühlt man sich direkt an das erinnert, was heute als Dungeon Synth bekannt ist. „Die Ursprünge liegen einfach im Black Metal“, bekräftigt Erang. „Die Verbindung ist da. Dazu kommt die mittelalterliche und fantastische Thematik, die in der Metal-Musik schon immer beliebt war. Und natürlich die insgesamt finsteren Töne.“

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Tuska 2025: Alle Infos zum Festival

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