Duff McKagan erinnert sich gerne an seine Studienzeit

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In einem neuen Interview mit The Project sprach Guns N‘ Roses-Bassist Duff McKagan über seine Entscheidung, vor mehr als zwei Jahrzehnten auf die Seattle University zu gehen, um dort Wirtschaft und Finanzen zu studieren. Wie der 59-Jährige erklärte, hatte er davor allerdings mehrere Hürden zu überwinden. Allen voran die Tatsache, dass er zunächst seinen Schulabschluss nachholen musste.

Späte Bildung

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„Ich tat diese Sache, als ich nüchtern wurde. Ich hasse das Gefühl, hinterherzuhängen. Ich hatte meine Zwanzige-Jahre nicht voll ausgenutzt. Und so kam ich an die Seattle University“, sagte Duff. „Und ich dachte, ich könnte ihnen einfach einen Scheck ausstellen, um reinzukommen, aber das funktionierte nicht. Sie sagten: ‚Wir brauchen deine High School-Zeugnisse.‘ Doch ich habe die High School nie abgeschlossen. Also musste ich ein paar Kurse am sogenannten Community College absolvieren. Das ist so etwas wie ein Junior College. Ich musste Grundmathematik und ähnlichen Kram belegen. Und ich war wirklich wissbegierig, also habe ich mich wirklich angestrengt. Ich war gut in der Schule und habe so viel gelernt, wie ich konnte.“

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Auch in persönlicher Hinsicht scheint Duff sein Studium weitergebracht zu haben, wie er darlegte. Nicht nur hat währenddessen seine spätere Frau kennengelernt, mit der er heute eine gemeinsame Tochter hat, sondern die Universität habe ebenso zu seiner Identitätsfindung beigetragen. „Dadurch habe ich herausgefunden, wer ich bin, wer ich wirklich sein wollte“, so der Bassist. Für seine musikalischen Tätigkeiten scheint die akademische Ausbildung unterdessen ebenfalls hilfreich gewesen zu sein. „Das war eine großartige Erfahrung“, sagte Duff McKagan. „Es hat mir auf großartige Weise viel über Disziplin beigebracht. Eine College-Ausbildung hat mir in meinem Ruf geholfen. Seitdem nehmen mich die Leute in meiner Branche ernster, weil die meisten in der Musikindustrie kein College besuchen.“

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