Dream Theater: Vertracktheiten im Schlaflabor

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Für die Dream Theater-Gemeinde war die Nachricht von Schlagzeuger Mike Portnoys Rückkehr zur Band im Oktober 2023 einem verfrühten Weihnachtspräsent ebenbürtig. Frei nach dem Motto, das Leben sei zu kurz für ähnliche fortwährende Verkrachungssituationen, wie sie einst Pink Floyd mit Roger Waters oder Genesis mit Peter Gabriel durchgemacht haben, hatte hier also ein Umdenken und Einlenken stattgefunden. Und so ist 14 Jahre, nachdem der Schlagzeuger seine Stamm-Band verlassen hatte, der langgehegte Fan-Wunschtraum einer Wiedervereinigung zunächst live, und nun auch mit der Veröffentlichung des 16. Studioalbums PARASOMNIA in Plattenform Realität geworden.

Heimkehr der besonderen Art

Für Portnoy ist es eine Heimkehr der besonderen Art: „Dream Theater sind für mich mehr als nur eine Band. Es ist meine Familie. John Petrucci, John Myung und ich haben die Gruppe vor über 40 Jahren als Teen­ager am College gegründet und danach zusammen unsere Leben miteinander verbracht. Wir haben gemeinsam unsere Ehefrauen kennengelernt, unseren Nachwuchs heranwachsen und auch das Haus wieder verlassen sehen. Es umfasst eine ganze Lebensspanne“, resümiert Portnoy. „Jetzt wieder mit den Jungs zusammen zu sein, ist mehr als nur gemeinsames Musizieren. Es ist wie zurück nach Hause zu kommen. Und es fühlt sich total natürlich an. Wir machen genau dort weiter, wo wir aufgehört hatten.“

Die knapp anderthalb Dekaden verpasste gemeinsame Band-Geschichte, die seit dem letzten Dream Theater-Album mit seiner Beteiligung (BLACK CLOUDS & SILVER LININGS) vergangen sind, hat der Schlagzeuger aus der Ferne mitverfolgt, wenn auch nicht ohne bitteren Beigeschmack. „Es klingt wie ein Klischee, aber es ist auch etwas Wahres daran: Die Sache war ähnlich, wie seine Ex-Frau mit ihrem neuen Ehemann zu beobachten. Jedes Mal, wenn sie ein neues Album herausgebracht haben, habe ich es mir zumindest einmal angehört, um zu wissen, was sie gerade treiben. Aber ehrlich gesagt war ich in der Regel glücklicher, wenn ich mich nicht damit befasst habe, was die anderen machen.“

„Ich konnte ein bisschen die Flügel ausbreiten.“

Viel Zeit dafür hatte der umtriebige Trommler in seiner Dream Theater-freien Phase ohnehin nicht, schließlich machte er sich mit unzähligen Bands und Projekten, darunter Formationen wie Transatlantic, Adrenaline Mob oder The Winery Dogs, musikalisch weiterhin verdient. „Ich konnte ein bisschen die Flügel ausbreiten und einen Haufen unterschiedlicher Sachen machen. Dieses Classic Rock-Ding mit The Winery Dogs, traditionelleren Prog mit Transatlantic oder der Neal Morse Band sowie meine Thrash Metal-Einflüsse mit Metal Allegiance ausleben“, gesteht Portnoy die positiven Aspekte der Schlagzeugerselbstständigkeit ein, betont aber im Nachsatz auch, dass ihn keine andere Band so fordert wie Dream Theater.

Warum John Petrucci das Album trotz Portnoys Rückkehr alleine produzierte, welche Vision der Drummer für Dream Theater hat und welcher Song-Text auf wahren Begebenheiten beruht, lest ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2025, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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