Dee Snider Vs. Paul Stanley: Es geht weiter

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Der Streit begann mit einem Kommentar des Twisted Sister-Frontmanns, was den Kiss-Gitarristen zu einem schnippischen Konter veranlasste und schließlich in einem offenen Brief von Dee Snider an Paul Stanley mündete – eine weitere Reaktion von Stanley blieb bisher aus. Jetzt versucht Snider erneut, den Streit zu entfachen.

„Eine Beleidigung für die Fans“

In einem neuen Interview griff der Twisted Sister-Sänger jetzt wieder an:

Lass mir dir zunächst etwas über Kiss erzählen“, beginnt Dee seine Einlassung. „Ich besitze die ersten sieben Alben. Ich habe schon vor dem Spiegel gestanden und Paul Stanleys Stimme mit meinen Lippen lautlos nachsynchronisiert. Ich glaube also durchaus, dass ich in der Position bin, mir eine Meinung zu erlauben und festzustellen, dass dieses Imitat von Ace Frehley, das da Gitarre spielt, eine Beleidigung für die Fans ist.“

Weiter erklärt Snider, dass er sich von Paul Stanley auf den Schlipps getreten fühle: Als sich Dee  im März 2015 zu einem Kommentar über das aktuelle Kiss-Lineup hinreißen lies, hätte Stanley das einfach so stehen lassen sollen. Stattdessen bezeichnete der aktuelle Kiss-Gitarrist den Twisted Sister-Frontmann daraufhin als „Möchtegern“. Deshalb schrieb Snider den offenen Brief an Stanley.

„Warum musst du so ein Depp sein?“

Eines will Dee Snider deswegen jetzt scheinbar noch los werden: „Paul, ich liebe deine Band, ich liebe deine Musik. Warum musst du so ein Depp sein. Alice Cooper hat auch Millionen von Menschen beeinflusst und er ist der coolste Typ der Welt, aber Gene und Paul müssen dagegen so unglaublich arrogant sein, als wäre die Welt ihnen etwas schuldig. Klar schulden wir euch etwas, aber das müsst ihr schon uns überlassen. Ihr dürft nicht darauf bestehen.“

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Paul Stanley vermisst es, mit Kiss aufzutreten

Paul Stanley spürt eine Leere in sich angesichts der Tatsache, dass er nicht mehr mit Kiss-Schminke und Gitarre auf der Live-Bühne steht. Dies gab der Musiker in der ersten Folge des ‘Stories To Tell With Richard Marx’-Podcasts zu Protokoll. Im Allgemeinen berichtete der 73-Jährige davon, wie er mit dem Leben nach der großen Abschiedstournee seiner Band zurechtkommt. Alles in der Vergangenheit "Es gibt Leute, die sind andauernd auf Tour, weil sie leer sind und die positive Rückmeldung vom Publikum brauchen", erörtert Paul Stanley. "Für mich war das vor Jahren, vor Jahrzehnten vielleicht der Fall. Bis zu diesem Punkt war es unglaublich…
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