Accept: Lange Tradition

von
teilen
mailen
teilen

Das komplette Interview mit Accept findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Empfehlungen der Redaktion
METAL HAMMER präsentiert: Accept
HUMANOID ist ein weiteres typisches Accept-Album mit den üblichen Band-definierenden Elementen wie breitbeinigem Gesamtklang, dominantem Gitarreneinsatz, düsteren Männerchören und Mark Tornillos charakteris­tisch hohen Schreien. Das Einsingen der neuen Stücke stellte den Vokalisten vor keine größeren Herausforderungen: „Andy erlaubt mir keine Probleme, er fordert nur immer noch einen Durchgang“, lacht der 69-Jährige, der seine Stimme nicht speziell trainiert. „Ich versuche, nichts Dummes zu tun und sie vor Auftritten 30-45 Minuten lang aufzuwärmen. Ebenso wichtig ist es, nicht auf verrauchte Partys zu gehen und zu viel zu reden, sonst geht die Stimme schnell flöten. Ich versuche, so klug wie möglich damit umzugehen.“

Tradition und Steckenpferde

Empfehlungen der Redaktion
Accept: Mensch, Maschine, Metal-Herz
In instrumentaler Hinsicht birgt HUMANOID weniger Saitenduelle als sein Vorgänger und wirkt im Gros etwas nachdenklicher. Von einem Ausbruch aus dem bekannten Schema kann aber keine Rede sein. Die einzige Ausnahme stellt der Bonustrack dar – das neu arrangierte Curtis Mayfield-Cover ‘Hard Times’, das für Hoffmann allerdings keine tiefere Bedeutung trägt. Maschinenartige Repetition? „Wir versuchen, mit jedem Album besser zu werden, ohne anders zu werden“, entgegnet der Protagonist.

„Etwas Neues zu probieren oder mal die Stilrichtung zu ändern, wäre verlockend, aber dann sage ich mir: Nein – das ist nicht das, was Accept ausmacht, was die Fans hören wollen und wofür wir stehen! Wir haben eine lange Tradition mit vielen Alben. Es ergibt viel mehr Sinn, zu versuchen, dabei zu bleiben, aber immer besser darin zu werden.“ Wie ein Werk am Ende ausfällt und sich in der eigenen Diskografie platziert, weiß der Komponist selbst erst viel später – er denkt eher in Songs als ganzen Alben. Zum Gesprächszeitpunkt sei er noch zu nah am Produktionsprozess dran, um HUMANOID einordnen zu können. Für ihn zählt der Versuch, „aus den Stilmitteln, die man hat, mit den Leuten, die man hat, das Beste zu machen.

Weltexklusive Accept-7“ mit zwei brandneuen Songs, nur mit METAL HAMMER 05/2024. Seit 12.4. im Handel. Jetzt portofrei vorbestellen: www.metal-hammer.de/accept. Das ultimative Vinyl-Sammlerstück für alle Accept-Fans und Metalheads!

Inspiration aus der Klassik

Empfehlungen der Redaktion
METAL HAMMER Podcast Folge 79 mit Accept
Dadurch wird es nicht unbedingt leichter: Man muss immer wieder etwas finden, das einen begeistert. Diesen Anspruch hegen wir selbst: Ich merke, ob mich etwas anspricht oder nicht und versuche, mir nicht in die eigene Tasche zu lügen. Verheerend ist, anzunehmen, dass es schon reichen wird. Das versuche ich zu vermeiden: Ich sträube mich vehement dagegen, etwas zu veröffentlichen, von dem ich selbst denke, es könne noch besser werden. Ich arbeite so lange an Songs, bis ich weiß: Es fühlt sich gut und rund und richtig an. Wer das erhobenen Hauptes behaupten kann, kann mit jeder öffentlichen Meinung leben.“

🛒  HUMANOID bei Amazon

Alte Bekannte klanglicher Natur sind im Auftakt ‘Diving Into Sin’ die orientalisch anmutenden Melodien. Eine tiefere Bedeutung haben sie dem Komponisten zufolge nicht – stattdessen gibt er an, derartige Klänge einfach gut, faszinierend und inspirierend zu finden. Dasselbe gilt für die Einflechtung von klassischer Musik, womit Accept seit METAL HEART (1985) spielen. Diesmal beschränkt sich der Grenzgang jedoch auf das im selben Stück angedeutete ‘Requiem’ von Wolfgang Amadeus Mozart.

„Ich habe zwei Herzen in meiner Brust.“

Empfehlungen der Redaktion
Metal im TV: Arte zeigt heute Iron Maiden & Accept
Vom inflationären Gebrauch des Stilmittels sieht der erklärte Klassik-Fan ab: „Auf den Alben sollte man Accept Accept sein lassen und es nicht übertreiben. Ich habe zwei Herzen in meiner Brust, und das Klassik-Zeug ist mir sehr nahe, bin mir aber auch bewusst, dass das mein Steckenpferd ist und nicht zu sehr einfließen sollte. Jeder Song kriegt, was er braucht – man sollte nichts reinprügeln, was nicht hineingehört.“

Weitere Interviews mit allen Band-Mitgliedern sowie Managerin Antje Lange lest ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.metal-hammer.de/spezialabo

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Udo Dirkschneider über BALLS TO THE WALL-Neuaufnahmen

Eigentlich feierte Accepts legendäres Album BALLS TO THE WALL schon vor zwei Jahren 40. Jubiläum. Udo Dirkschneider, Begründer und seinerzeit Frontmann von Accept, veröffentlicht am 28. Februar mit seiner aktuellen Band eine neu aufgenommene Jubiläumsausgabe der Scheibe. Laut Plattenfirma entstand die Neuaufnahme „nicht aus dem Impuls, das Original wiederbeleben zu wollen, sondern als Antwort auf zahlreiche Gespräche mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern der internationalen Rock- und Metal-Szene“. Aus diesen Gesprächen entstand schließlich die Idee, die Songs mit diversen Gastmusikern neu aufzunehmen. Kürzlich waren Udo und sein Sohn Sven (Drummer bei Dirkschneider) zu Gast beim The Brutally Delicious Podcast und sprachen…
Weiterlesen
Zur Startseite